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Dienstag, 7. Juli 2015

Marlo sucht DRINGEND seine Menschen!

Rottweiler Marlo wurde fast sein gesamtes Leben lang falsch verstanden - deshalb lebte er zum Großteil in kleinen Zwingern, ohne jeglichen Sozialkontakt (hier ist mehr über Marlos Geschichte nachzulesen).

Nach seiner Rettung vor etwa einem Jahr entpuppt sich der wunderschöne Rüde als absoluter Menschenfreund, der unvoreingenommen und positiv auch auf fremde Menschen zugeht.

Marlo lernt seitdem sehr viel kennen... Neben ganz normalen Dingen der Umwelt, gibt es gemeinsam mit seinen Qualitätszeit-PatInnen und mir auch gezieltes Training, um Marlo bestmöglich auf sein - hoffentlich - baldiges Zuhause vorzubereiten.
  • Grundkommandos


  • Sich zurücknehmen
  • an anderen Hunden vorbeigehen
  • Ressourcen (Spielzeug, Futter) auslassen, bzw. nicht Angst haben, dass etwas weggenommen wird
  • Tricks: Pfote, Handtouch, Küsschen geben, Klettern ;-)
  • ... 
  • und vor allem: GANZ ENTZÜCKEND SEIN! 

Marlo ist ein Hund, der die menschliche Nähe sucht, um sich streicheln zu lassen, sich anzulehnen und wohl zu fühlen. Was für ein Vertrauensbeweis!!!





 
Dieser tolle Hund sucht noch seine Menschen! InteressentInnen, bitte unter u.aigner(ät)gmail.com melden! 
Die Vermittlung würde natürlich bestmöglich begleitet werden, damit der Start ins neue Leben ohne Komplikationen verläuft... Beim Superhund Marlo mach ich mir da ohnehin keine Sorgen. :)


Solange Marlo noch nicht in ein Zuhause umziehen kann, muss seine Unterbringung und Versorgung finanziert werden. 
Daher sind, neben der Qualitätszeit-Patenschaft, finanzielle UnterstützerInnen herzlich willkommen:

Kontoinhaber: Private Tierhilfe Ungarn HYPO NÖ – Landesbank für NÖ und Wien
AT16 5300 0032 5502 1086
HYPNATWW
Kennwort Marlo



Bitte tatkräftig teilen! Danke!
 

Mittwoch, 19. Dezember 2012

"Geht's auch ohne Leckerli?" - "Persönlichkeit statt Leckerli?"

"persönlichkeit statt leckerli", "der hund muss es für den menschen machen", " ich arbeite ohne futter", "wir arbeiten mit körpersprache und mentaler stärke", ... etc...

hundetrainerInnen, die mit solchen sprüchen werben, unterdrücken angstreaktionen des hundes durch bestrafung;
setzen ihn so lange einer beängstigenden situation aus, bis der hund aufgibt;
setzen zwangsmaßnahmen ein, um das "unerwünschte" verhalten - das eigentlich nur zeigt, wie schlecht es dem hund geht - zu verhindern;
"korrigieren" (= im nettesten fall "auf die nerven" gehen) den hund so lange, bis er aufgibt...

ein hund verbellt (vielleicht auch schnappt/beißt nach) menschen, weil er schlechte erfahrungen gemacht hat, in seiner kindheit nicht viel kennengelernt hat und somit vieles als bedrohlich wahrnimmt,...
dieses video zeigt die extremste form von "ich arbeite ohne futter", nämlich das bestrafen des hundes für seine angstreaktion (!!!), indem ihm mit einer metallfutterschüssel auf den kopf geschlagen wird.

das sieht schlimm aus, oder? --- ist es auch, absolute tierquälerei - durch einen "angesehenen" hundetrainer.

diese extremform der bestrafung empfinden die meisten leute als verabscheuenswert und widerlich. das ist auch gut so.

aber hundetrainerInnen, die mit alpha-wurf, leinenruck, anschreien,... arbeiten oder den hund "reizüberfluten", sodass er nicht mehr reagieren kann, sind um nichts besser. oft werben dann die trainerInnen damit, dass sie den hund eh loben, streicheln - das ist dann für den hund das "geringste übel", bzw endlich wird er mal - weitgehend - in ruhe gelassen...

hunde, die weniger deutlich nach vorne gehen, wie der im video, sind durch leinenrucks, körpersprachliche bedrohungen unter umständen auch "ruhigzustellen"...
aber solche hunde wirken nur ruhig und "gut erzogen". in wirklichkeit wagen sie nicht, irgendetwas zu tun, ohne erlaubnis - und haben noch mehr angst, als vor dem "training", da sie ja zusätzlich noch angst vor der strafe (für ihre angstreaktion nach außen) haben.
daher sind so behandelte hunde bestenfalls in dem moment - für laien - unauffällig, aber in wirklichkeit gefährlicher, als je zuvor:
denn sie zeigen nicht, wie es ihnen geht, wovor sie angst haben, dass sie eigentlich ausweichen möchten,...
und irgendwann ist die ganze belastung dann möglicherweise doch zuviel - und der hund beißt - ohne vorwarnung, die wurde ja aberzogen - zu...

daher bitte: wählt eure hundetrainerInnen sorgfältig aus und seid misstrauisch bei den erwähnten sprüchen.
gutes hundetraining ohne belohnung in form von leckerlis gibt es nicht.
und für die, die sich fragen "geht das dann auch ohne leckerlis?"... kommt auf den hund und die situation an. ganz ohne gehts manchmal nicht. aber weniger wirds auf alle fälle.
wieso hat "niemand" ein problem damit, dauernd den hund zu bestrafen/korrigieren?
also lieber immer wieder mal den hund mit leckerlis belohnen, als immer wieder mal bestrafen/korrigieren/reizüberfluten zu "müssen".


 

Dienstag, 5. Juni 2012

Member of "The Pet Professional Guild"

"Canis sapiens - gewaltfreies Hundetraining" ist nun PPG-Mitglied - The Pet Professional Guild. 

PPG ist ein Netzwerk gewaltfrei arbeitender TrainerInnen, das ständig Fortbildungen auf höchstem Niveau bietet:

http://www.petprofessionalguild.com/PPGGuidingPrinciples

The Pet Professional Guild Vision
A world where people and pets can live together to their mutual benefit and where pets can live and function free from physical and mental pain, stress and fear as valued family members.
  
The Pet Professional Guild Mission
Our mission is to help make every pet a valued member of its family and improve the relationship and the quality of life people share with their pets by;
  • Providing the greatest value and highest quality, state-of-the-art, force-free, scientific based pet training and pet care for each clients.
  • We will always demonstrate integrity, compassion and an uncompromising commitment to excellence in the care and support of clients and their pets.
  • We will continually expand our knowledge and improve our skills to serve our clients as a valuable resource, providing the most innovative pet training and pet care possible.
Our Pledge:
  • We pledge to use our knowledge and skills for the benefit of pets and their owners.
  • To practice within the pet care industry conscientiously with dignity and in keeping with the principles of The Pet Professional Guild.
  • We accept as a lifelong obligation the continual improvement of professional knowledge and competence.
  • We are committed to the highest professional and ethical standards in any business practices and in the approach to pet training and pet care.
  • Customers will always be treated with respect, kindness and caring.
  • To work openly and honestly with clients who share these values in their relationship with their pet and who;
  1. Are committed to educating their pets and learning to truly communicate with them.
  2. Enjoy working, playing and spending time with their pets.
  3. Integrate their pets into their family and are willing to teach them how to live in a human society.
  4. Recognize and understand the value, effectiveness and power of force-free training methods.
  5. Are dedicated to optimizing the physical, social and mental well-being of their pets.
Our Key Values
  • First, do no harm:
  • Our ethical principles allow for no harm and provide for the well being of each pet.
  • Emphasize a 'holistic', force-free approach to pet training and pet care by attending to the physical, emotional, and environmental well being of pets in our care.
The Pet Professional Guild Members Professional Ethics
  1. We always hold the pet’s welfare as our top priority. The pet is the vulnerable component in the consultation process as they cannot offer informed consent
  2. The professionals’ role is one that is beneficial to the pet and never to its detriment. Always seek to do no harm.
  3. Do not condone or endorse any treatment by a pet’s owner that is physically or mentally cruel. We will opt out of a consulting agreement rather than attempt to manage an unethical course of action.
  4. We only consult with clients who offer cases that we have the professional competence to deal with.
  5. We only use procedures, protocols and training tools that are empirically based and have a proven track record.
  6. We always consider communications with our clients privileged. We will only break that confidentiality if a pet is being abused and the client cannot be dissuaded from using their current approach. We always act according to local and state laws in terms of reporting animal cruelty.
  7. We recognize that the pets’ owner is responsible for their pet and the owner has the right to make decisions about the professional treatment of their pet.
  8. Ensure all communications are professional and based in fact. When discussing industry practices, trends or issues, members will limit discussion to practices and consequences, rather than the individuals using them, thereby ensuring informed, professional and civil exchanges that enrich members and the industry of force-free pet professionals
  9. Apply the following ethical principles to each situation you encounter:
  • Respect for the freedom and dignity of others
  • Do no harm
  • Do good
  • Act fairly
  • Be faithful to promises made