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Sonntag, 23. März 2014

2. Termin und Vertiefungsseminar: Psychologie für "Problem"-HundehalterInnen - Knackpunkt Hund

Der erste Termin im Februar war ein voller Erfolg... DAHER GIBT ES EINEN ZWEITEN (und dann dritten, vierten, ... :-) ):
HINWEIS: 
DIESES SEMINAR IST NICHT NUR FÜR HALTERINNEN, SONDERN INSBESONDERE FÜR TRAINERINNEN ALS FORTBILDUNG INTERESSANT... 
LETZTENDLICH LIEGT DIE TÄTIGKEIT ALS HUNDETRAINERIN WENIGER IM DIREKTEN TRAINING VON HUNDEN, SONDERN IM TRAINING VON HUNDEHALTERINNEN!!!

  • Psychologie für "Problem"-HundehalterInnen - Knackpunkt Hund

Wann: 17./18. Mai 2014, zweitägiges Seminar
Wo: im FUN-Bildungszentrum, Simmeringer Platz 1, 1110 Wien
Weitere Infos, Preis und Anmeldungen unter info@canis-sapiens.at!

HINWEIS für SchülerInnen von http://www.sztvt.at/: Es wird Praxiszeit angerechnet!!!
  • Vertiefungsseminar für AbsolventInnen des oben angekündigten Seminars


Wann: 7. oder 8. Juni 2014, eintägiges Seminar
Wo: im FUN-Bildungszentrum, Simmeringer Platz 1, 1110 Wien
Weitere Infos, Preis und Anmeldungen unter info@canis-sapiens.at!



Hier die Seminarankündigung des ersten Seminars für Interessierte: 
Ich stolperte im Umgang mit Dana dauernd über Steine, die ich mir selbst in den Weg legte. Aus diesen persönlichen Erfahrungen entwickelte ich dieses Seminar. Warum soll nur ich aus meinen Fehlern lernen?
Dipl.-Psych. Kirsten Cordes


Der hier vorgestellte Informationsvortrag war übervoll, daher ist es Zeit, das eigentliche Seminar "Knackpunkt Hund - Psychologie für (Problem-)Hundehalter" anzukündigen:

Wann: 8./9. Februar 2014, ganztags
Wo: im FUN-Bildungszentrum, Simmeringer Platz 1, 1110 Wien
Weitere Infos, Preis und Anmeldungen unter info@canis-sapiens.at!

(auch diejenigen, die sich bereits vorangemeldet haben, bitte ich um nochmalige Bestätigung per Email!)


Worum geht es? 

Nicht (nur) um die Veränderung von Hundeverhalten, sondern darum, wie wir Menschen unser Verhalten ändern können. 
Das ist die mitunter wichtigste Voraussetzung, um in Zukunft harmonisch mit dem Hund zu kooperieren.
Insofern richtet sich das Seminar sowohl an bereits interessierte HundehalterInnen, als auch an HundetrainerInnen
Gute TrainerInnen wissen beispielsweise viel über Lerntheorie und wenden dies im Training mit Hunden an.
Sehr gute Trainerinnen wissen oben genanntes UND wenden dies gerade im Umgang mit Menschen an. :-)

Denn: 
"Innere Überzeugungen, Glaubenssätze, (verdrängte) Ängste und (unbewusste) Handlungen machen uns oft einen Strich durch die wohlgeplante „Erziehung“ des Hundes. Da helfen in der Regel keine noch so guten Erziehungsratgeber, denn des Pudels Kern beim „Problemhund“ liegt nicht selten im Halter selbst."
Dipl.-Psych. Kirsten Cordes 

Ein paar Eindrücke der Seminarankündigung:
  
"Wieso habe ich einen Hund?"



"Welche Rolle lasse ich meinen Hund (auch) spielen?"

Lernen, das eigene Verhalten und das des Hundes objektiv zu beurteilen

Vieles funktioniert auch, um das eigene, nämlich menschliche, Verhalten zu verändern

Ich freue mich auf ein spannendes Wochenende!!!

:-)

Montag, 2. Dezember 2013

Psychologie für "Problem"-HundehalterInnen - Knackpunkt Hund

Ich stolperte im Umgang mit Dana dauernd über Steine, die ich mir selbst in den Weg legte. Aus diesen persönlichen Erfahrungen entwickelte ich dieses Seminar. Warum soll nur ich aus meinen Fehlern lernen?
Dipl.-Psych. Kirsten Cordes


Der hier vorgestellte Informationsvortrag war übervoll, daher ist es Zeit, das eigentliche Seminar "Knackpunkt Hund - Psychologie für (Problem-)Hundehalter" anzukündigen:

Wann: 8./9. Februar 2014, ganztags
Wo: im FUN-Bildungszentrum, Simmeringer Platz 1, 1110 Wien
Weitere Infos, Preis und Anmeldungen unter info@canis-sapiens.at!

(auch diejenigen, die sich bereits vorangemeldet haben, bitte ich um nochmalige Bestätigung per Email!)


Worum geht es? 

Nicht (nur) um die Veränderung von Hundeverhalten, sondern darum, wie wir Menschen unser Verhalten ändern können. 
Das ist die mitunter wichtigste Voraussetzung, um in Zukunft harmonisch mit dem Hund zu kooperieren.
Insofern richtet sich das Seminar sowohl an bereits interessierte HundehalterInnen, als auch an HundetrainerInnen
Gute TrainerInnen wissen beispielsweise viel über Lerntheorie und wenden dies im Training mit Hunden an.
Sehr gute Trainerinnen wissen oben genanntes UND wenden dies gerade im Umgang mit Menschen an. :-)

Denn: 
"Innere Überzeugungen, Glaubenssätze, (verdrängte) Ängste und (unbewusste) Handlungen machen uns oft einen Strich durch die wohlgeplante „Erziehung“ des Hundes. Da helfen in der Regel keine noch so guten Erziehungsratgeber, denn des Pudels Kern beim „Problemhund“ liegt nicht selten im Halter selbst."
Dipl.-Psych. Kirsten Cordes 

Ein paar Eindrücke der Seminarankündigung:
  
"Wieso habe ich einen Hund?"



"Welche Rolle lasse ich meinen Hund (auch) spielen?"

Lernen, das eigene Verhalten und das des Hundes objektiv zu beurteilen

Vieles funktioniert auch, um das eigene, nämlich menschliche, Verhalten zu verändern

Ich freue mich auf ein spannendes Wochenende!!!

:-)







Montag, 23. September 2013

Informationsvortrag zum Seminar "Knackpunkt Hund" mit Kirsten Cordes

Wenn Hunde "problematisches" Verhalten zeigen, liegt die Schwierigkeit in der Problemlösung oft zu einem großen Teil am "anderen Ende der Leine".

Kirsten Cordes (SoKoMuT) hält einen Informationsvortrag in Kooperation mit Canis sapiens und der Hundeschule Simmering zu diesem Thema in Wien - und das gratis.

Sowohl HundehalterInnen als auch HundetrainerInnen können davon profitieren:

Ich stolperte im Umgang mit Dana dauernd über Steine, die ich mir selbst in den Weg legte. Aus diesen persönlichen Erfahrungen entwickelte ich dieses Seminar. Warum soll nur ich aus meinen Fehlern lernen?
Dipl.-Psych. Kirsten Cordes

Termin:
Dienstag, 29.10.2013, 18:30 - ca. 21:00 Uhr in der Hundeschule Simmering

Verbindliche Anmeldungen bitte ausschließlich per Email unter info@canis-sapiens.at - die TeilnehmerInnen-Zahl ist begrenzt!

Hier eine kurze Vorstellung des Vortraginhalts von Kirsten zum Seminar "Knackpunkt Hund":

In meinem Seminar: „Knackpunkt Hund“, das ich Ihnen an diesem Abend vorstellen möchte, geht es nicht in erster Linie um „Hundeerziehung“, sondern der Schwerpunkt liegt auf dem Hundehalter/der Hundehalterin. Als Psychologin beschäftige ich mich vorrangig mit der menschlichen Seite der Mensch-Hund-Beziehung.
Innere Überzeugungen, Glaubenssätze, (verdrängte) Ängste und (unbewusste) Handlungen machen uns oft einen Strich durch die wohlgeplante „Erziehung“ des Hundes. Da helfen in der Regel keine noch so guten Erziehungsratgeber, denn des Pudels Kern beim „Problemhund“ liegt nicht selten im Halter selbst.
Gemeinsam werden wir uns an diesem Abend einige punktuelle Aspekte aus meinem Seminar herausgreifen, damit sie sich einen Eindruck und Überblick verschaffen können, was ich in meinem Wochenendseminar „Knackpunkt Hund“ anbiete.
Wenn Sie Lust haben, sich mit den Fragen:
„Was denken Sie denn so über Hunde?“ „Warum haben Sie eigentlich einen Hund?“ “...und wie geht es Ihnen damit?“ „Was kann man denn da machen?“
an diesem Abend etwas eingehender zu beschäftigen, dann freue ich mich, Sie am Dienstag, den 29.10.2013 ab 18:30 Uhr in der Hundeschule Simmering begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund
Dipl.-Psych. Kirsten Cordes
www.sokomut.de

Freitag, 10. Mai 2013

hunde in öffentlichen verkehrsmitteln - oft ein (tierschutz-)problem!

video von hund in überfüllter ubahn ...

... kurz bevor ich die handycam gezückt habe, war die ubahn getreten voll.
der hund war schon beim einsteigen extrem gestresst und hat die ganze zeit ängstlich und hektisch die ihn umringenden beine angesehen - schließlich könnte ja jederzeit jemand auf ihn drauf steigen (was sicher auch schon des öfteren passiert ist). der schwanz war die ganze zeit total eingeklemmt zwischen den hinterbeinen am bauch anliegend... (das konnte ich leider nicht filmen, eben weil es so dicht gedrängt war...)
die besitzerin bekommt davon kaum etwas mit, sie achtet überhaupt nicht auf ihren hund, passt auch nicht darauf auf, dass sich ihr eigener hund sicher fühlt.
eher im gegenteil, sie zieht den bereits völlig überforderten hund (wenigstens) am brustgeschirr zwischen den menschlichen beinen herum.
als einige menschen ausgestiegen sind und ich mit filmen begonnen habe, konnte der hund wenigstens ein bisschen durchatmen, die besitzerin steht allerdings noch immer mit dem rücken zu ihm, im zweifelsfall kann sie nicht mal sagen "passen sie auf, dass sie auf meinen hund nicht draufsteigen".
furchtbare situation aus sicht des hundes.

eine noch ärgere situation hab ich mal beobachtet, aber leider nicht gefilmt. ein pekingese sitzt bei den füßen seiner besitzerin in der ubahn. immer wenn er sich bewegt oder aufsteht, "tritt sie ihn wieder zurecht".
den ängstlichen blick des kleinhundes zu den füßen seines menschen werd ich nicht mehr vergessen. als sie dann ausgestiegen sind, war der kleine nur damit beschäftigt, allen beinen und sich bewegenden füßen möglichst auszuweichen. ein unterfangen, das ihm nicht gut gelingen kann - schließlich wird er an der leine herumgezerrt, oft genug direkt vor die füße eines menschen.

arg, was hunde alles ertragen (müssen) und noch ärger, dass nicht mehr schnapp- und beißvorfälle passieren.
wenn ich mir vorstelle, ein hund in der situation zu sein, ich würde wahrscheinlich prophyllaktisch jedem/jeder ins wadl zwicken. auf meinen menschen kann ich mich ja nicht verlassen, im gegenteil, die bringen mich ja sogar in diese misere oder verschlimmern sie durch eigene tritte sogar noch.

das fahren von öffentlichen verkehrsmitteln kann aber selbstverständlich auch anders aussehen...

trockentraining der "parkposition". zwischen den beinen verliert der hund auch bei plötzlichen stopps nicht das gleichgewicht und er ist abgeschirmt vor "auf pfote steigen" und co.

beißkorbtraining muss natürlich sein - und zwar vor dem ersten öffi-fahren. hedy ist ausgestattet und bereit.

hedys erste ubahnfahrt haben wir zu einer zeit gemacht, in der wenig los war. hedys menschen stehen dennoch abschirmend und sicherheit gebend zwischen ihr und den anderen.

hedys erste ubahnfahrt... ganz weiß sie noch nicht, was das eigentlich soll... aber wir fahren gleich mal zu einem netten gebiet zum spazierengehen, dann machts wieder sinn. :-)

in der "parkposition" fühlt hedy sich sicher und schaut auch mal, was und wer sonst noch so mitfährt.

zwischendurch gibts immer kekse, damit das alles in guter erinnerung bleibt.

weil genügend platz ist (nachdem ein paar menschen ausgestiegen sind), kann hedy auch "frei" sitzen... und wird für diese geniale idee gelobt und bekommt einen keks.

ubahnfahren... ein klacks... denkt sich hedy und marschiert gehobenen schwanzes aus der ubahn. :-)

Montag, 22. Oktober 2012

Hilfe zur Selbsthilfe: Aufgabe einer (Hunde-)Trainerin!

"Mir wäre das zu blöd, das dauernde Belohnen." - "Und ich will meinen Hund nicht dauernd herumzerren und -rucken, ihn dominieren, ihn anfauchen, wenn er dann erst nicht folgt."

Von diesem Gespräch mit einem anderen Hundehalter mit Junghund hat mir heute eine meiner Super-KundInnen erzählt (eigentlich sind alle meine KundInnen super :-)).


Welchen Satz hat wohl meine Kundin gesagt? --> RICHTIG, natürlich den zweiten. Ich muss dazu sagen, dass sie selbst mit ihrem Bobby (Tibet Terrier, 5 Monate) nach der Dominanzschiene gearbeitet hat. Aber nicht, weil sie es wirklich so wollte, sondern weil eine "Kollegin" von mir es ihr so angeleitet hatte.


Nachdem Bobbys Verhalten sich nicht verbesserte, sondern vielmehr von Tag zu Tag schlimmer wurde, wandte sie sich an mich. Man fragt sich vielleicht, was man denn schon großartig bei einem Welpen vom Züchter innerhalb der ersten 3 Monate "falsch" machen kann???
So einiges, denn Bobby war ein kleiner "Schnappi", der regelmäßig seine Wutanfälle ungeniert an der gesamten belebten und unbelebten Umwelt auslebte. Nachdem was mir so an "Maßnahmen" erzählt wurde, die an Bobby laut Anleitung angewendet wurden, wundert mich das nicht.


Inzwischen hat sich Bobby zu einem sehr gelehrigen und folgsamen und vor allem fröhlichen Junghund entwickelt, der die letzte Lern-Spiel-Stunde mit "Kollege" Larry (Welsh Corgi, 6 Monate) gemeinsam mit den Traumkundinnen äußerst erfolgreich absolviert hat.





Weshalb erzähle ich das?

Weil mir wichtig ist, dass meine KundInnen nicht einfach planlos das tun, was ich ihnen sage. Sie sollen verstehen, weshalb sie so und nicht anders mit ihrem Hund umgehen.

Dann gehen Konfrontationen mit "netten" HundehalterInnen auch insofern gut aus, als dass sich meine KundInnen nicht von ihrem Weg abbringen oder sich verunsichern lassen.

Denn Sätze wie: "Wann könnt ihr denn mal aufhören mit den Leckerlis?", "Der macht das nur wegen der Leckerlis!", "Der Hund muss auch ohne Belohnung folgen, weil ich der/die ChefIn bin.", muss sich wohl jede/r mal gefallen lassen...
Wieso niemand an ein Ende des Bestrafens, Leinenruckens und -Zerrens denkt, entzieht sich meiner Logik - und der meiner KundInnen. :-)


Auch Lenis, entzückender Rottweiler, mit seinen BesitzerInnen, ist ein Musterbeispiel davon, wie ich mir erfolgreiches Training vorstelle. Nämlich Hilfe zur Selbsthilfe.

Das heißt, nicht ich trainiere die Hunde, sondern die BesitzerInnen selbst. Die Leine von einem Hund meiner Kundschaft nehme ich möglichst nur dann in die Hand, um etwas (kurz) vorzuzeigen. Die Umsetzung passiert dann im ersten Schritt unter meiner Anleitung, weiters im Alltag ohne mich, und je nach Problemlage mit Auffrischungseinheiten unter meiner Beobachtung. :-)

Aber zurück zu Rotti Lenis:
Aufgewachsen unter unklaren Bedingungen, nicht gerade Vieles kennen gelernt, unangenehme Erfahrungen mit Menschen gemacht und wenig bis kaum Sozialisation mit anderen Hunden.
Kurz: Ein Leinenpöbler wie aus dem Lehrbuch, der sich mit knurrend und bellend mit voller Wucht Richtung Hund wirft, was für die zierliche Besitzerin durchaus zu einem gefährlichen Problem werden kann (abgesehen davon, dass das für Lenis' Psyche ein Horror ist).

Das gesamte Training haben Herr Besitzer und Frau Besitzerin selbständig durchgeführt, unter meiner Anleitung.
Sicherlich, dadurch sind gerade in der schwierigen Anfangszeit mal ein paar Timingsfehler passiert, was nicht geschehen wäre, hätte ich das Anfangstraining übernommen.

Aber der riesige Vorteil davon ist, dass die BesitzerInnen so viel besser lernen, ihren Hund zu lesen, mit ihm "richtig" zu trainieren und auch in sehr schwierigen Situationen hervorragende "Schadensbegrenzung" zu betreiben.

 Hier mal zwei Videos, die zeigen, wieviel alle bereits gelernt haben:






So sind sie auch auf unvorhersehbare Alltagsüberraschungen perfekt "vorbereitet", für die ich noch keine fertige Lösung erklärt hatte - denn sie haben verstanden, worum es geht und es auch selbst umgesetzt. Wodurch sie übrigens auch im Ansehen des Hundes "gewaltig" steigen. :-)

Als Hundetrainerin ist frau doch zu einem Großteil Menschentrainerin (was durchaus auch Spass macht... :-)). Wer hätte das gedacht. :-)





Dienstag, 24. April 2012

Illegale Elektroreizgeräte für Hundeausbildung in Wiener Onlineshop erhältlich

Die Tierschutzstiftung deckt auf: Ein österreichischer Onlineshop für Hundebedarf mit Sitz auf der Mariahilferstraße verkauft illegale Trainingshilfsmittel wie z.B.
Elektroreizgeräte. Das österreichische Tierschutzgesetz verbietet in
§5 nicht nur die Anwendung, sondern auch das In-Verkehr-Bringen, den
Erwerb und den Besitz dieser Geräte. Die Tierschutzstiftung erstattet
Anzeige wegen Tierquälerei.



Elektroreizgeräte versetzen dem Hund bei unerwünschtem Verhalten
einen Stromstoß mittels Fernbedienung. "Diese auf Strafe basierende
Methode im Hundetraining widerspricht dem österreichischen
Tierschutzgesetz und ist eindeutig Tierquälerei.", sagt die
Gerichtssachverständige und Verhaltensbiologin Ursula Aigner.
Veraltete Methoden, die mittels Strafe den Hund zu einem
bestimmten Verhalten zwingen, sind außerdem auch laut neuer
Hundeausbildungsverordnung des für Tierschutz zuständigen
Bundesministeriums für Gesundheit durch gewaltfreie Maßnahmen mittels
Motivation und Belohnung zu ersetzen.

Dennoch sind illegale "Hilfsmittel" wie Elektroschocker nach wie
vor in der Hundeausbildung und im Hunde'sport' im Einsatz und im
Onlinehandel leicht erhältlich. Alexander Willer, Kampagnenleiter der
Tierschutzstiftung: "Leider ist das Ziel vieler HundeausbildnerInnen
und HundehalterInnen nach wie vor der 'Kommandoempfänger Hund', der
immer und überall funktionieren muss. Hunde sind fühlende Lebewesen,
sie haben ein Recht auf einen respektvollen und vor allem
gewaltfreien Umgang."

"Sicheres und harmonisches Zusammenleben erreicht man nicht durch
militärischen Drill, sondern durch Training mit Motivation und
Belohnung. Gewalt kann irgendwann Gegengewalt seitens des Hundes
bewirken", schließt Verhaltensbiologin Aigner.

Die Tierschutzstiftung fordert im Sinne des Tierschutzes und der
Sicherheit absolute Gewaltfreiheit im Hundetraining!