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Montag, 9. März 2015

Rottweiler Marlo aus Ungarn - wie ein Welpe...

... erkundet er die Welt und es ist eine Freude, ihm dabei zuzusehen. :-)



Marlo ist glücklich!

Was bisher mit Marlo geschah... aber nur soviel: Marlo lebte in seinem kurzen Leben nahezu ausschließlich in kleinen Zwingern, teilweise auf 4m², das letzte Jahr auf 6m². 
Marlo galt als aggressiv, im Schutzhundesport erfahrene Trainer wagten nicht, mit ihm zu arbeiten. Als er zum ersten Mal wieder ins Freie durfte, musste er buchstäblich gehen lernen (er robbte fast am Bauch), weil er mit dem Untergrund und allen Umwelteinflüssen überfordert war.


Marlo zeigt ausgeprägtes Interesse an seiner Umwelt und findet den Tunnel zum Durchlaufen toll:







Er lernt, gemeinsam interessante Dinge zu finden und zu kooperieren:






Apportieren:




Beißkorbtraining fast abgeschlossen:



Berührung an Kopf oder Hals ist kein Problem mehr für Marlo, also kommt mal der Rücken dran:






 Marlo gibt die Pfote:





Marlo ist einfach freundlich:


... und immer im Bild ...

Jetzt wird es Zeit, für diesen tollen Hund auch ein richtiges Zuhause zu finden.
InteressentInnen, nur her mit euch! :-) u.aigner(ät)gmail.com

Voraussetzung: Haus (am Land) mit Garten, keine (Klein-)Kinder, da er bisher "praktisch nichts" kennengelernt hat.



Aber auch eine Patenschaft wäre sehr wünschenswert: Marlo freut sich über Qualitätszeit, aber natürlich auch über finanzielle Hilfe.

Denn bis er endlich in ein Zuhause umziehen kann, wird noch Zeit vergehen und die Unterbringung in Österreich kostet - genauso wie in Ungarn - Geld.

Daher sind finanzielle UnterstützerInnen selbstverständlich herzlich willkommen:

Kontoinhaber: Private Tierhilfe Ungarn HYPO NÖ – Landesbank für NÖ und Wien   
AT16 5300 0032 5502 1086   
HYPNATWW   
Kennwort Marlo

DANKE AN ALLE UNTERSTÜTZER_INNEN!


 ... to be continued ...

Mittwoch, 3. August 2011

Schluss mit privater Schutzhundeausbildung!

fotografiert von Ursula Aigner

Früher mussten Hunde diverse „Zwecke“ erfüllen, wie Bewachen oder Beschützen. Heute werden Hunde zum Glück als Freunde und Familienmitglieder betrachtet, die sich sehr eng an ihre Menschen binden. Anders in der so genannten Schutzhundeausbildung, wo sie darauf abgerichtet werden, Menschen zu beißen. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN veröffentlicht heute ein Undercover-Video, das dieses Scharfmachen zeigt und erstattet Anzeige wegen Tierquälerei.


In diesem Video ist das Schutzhundetraining des Vereins „IG-HS“ (Interessensgemeinschaft Hundesport) aus Möllersdorf (NÖ) zu sehen. Unter Anleitung von Schutzhundesport-Weltmeisterin Renate L. werden Hunde durch brutale Zwangs- und Strafmethoden - Anschreien, Leinenrucken, illegaler Einsatz von Stachelhalsband und Elektroschocks - abgerichtet. Renate L. ist auch Teilnehmerin des Kynologie-Lehrgangs der Veterinärmedizinischen Universität. „Dass diese Tierquälerin als ‚akademisch geprüfte Kynologin’ abschließen soll, ist aus Tierschutzsicht äußerst bedenklich“, meint Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN.

Das Österreichische Tierschutzgesetz verbietet aggressionsfördernde Maßnahmen, laut Wiener Tierhaltegesetz und der Diensthunde-Ausbildungsverordnung dürfen nur Diensthunde der Sicherheitsexekutive und des Bundesheeres eine Schutzhundeausbildung absolvieren. Dass derartiges Training vielfach auch von Privatpersonen an deren Hunden durchgeführt wird, ist nur wenigen Menschen bewusst. Im Namen unterschiedlicher Schutzhundesportarten werden Einsatzszenarien der Polizei nachgestellt. Was als „Beutetrieb“ verharmlost wird, kann Hunde zur gefährlichen Waffe machen – ein erwünschter Effekt in der Diensthundeausbildung.

„Um schnell zu Erfolgen zu kommen, insbesondere, um den beißenden Hund zum Auslassen zu bewegen, werden körperliche Strafen eingesetzt, wie schmerzhaftes Reißen an Kettenwürgern, auf die Zehen treten oder in die Ohren des Hundes kneifen.“, so Johanna Stadler. Deutlich im Video erkennbar: Selbst vor in Österreich verbotenen Ausbildungshilfen wird nicht zurückgeschreckt: Stachelhalsband (eine auf Zug immer enger werdende Stahlkette mit nach innen gerichteten Stacheln) und Elektroreizgeräte (Halsband, das auf Knopfdruck dem Hund einen Stromstoß gibt).

Dies steht im absoluten Widerspruch zu einer freundschaftlichen und respektvollen Mensch-Hund-Beziehung und ist auch aus Gründen der Sicherheit abzulehnen. „Diese Tierquälerei im Hundesport muss endlich ein Ende haben. Wir fordern ein generelles und ausdrückliches Verbot solcher brutalen Abrichtemethoden“, so Stadler abschließend.